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Public workshop programme 2011
We offer qualifications and workshops for practicing coaches and intercultural trainers with a price concept that is both unusual and attractive: You pay what you consider the appropriate price for the workshop.
Registration form (in German) for our open workshops
Overview of workshops offered
Involving the body in coaching processes
(
Ein wacher Geist wohnt in einem wachen Körper:
Einbeziehung des Körpers in Coachingprozesse)
WS 1/2011 - Sa., 20.8.2011, 9.30-18.00 Uhr
Culture in coaching: why intercultural competence is vital for every coach today
(
Kultur im Coaching: Warum jeder Coach heute
interkulturelle Kompetenz braucht)
WS 2/2011 - Sa., 10.9.2011, 9.30-18.00 Uhr
How to deal with stereotypes, resistance and objections? Learning obstacles and moderation techniques in intercultural trainings
(
Was tun bei Stereotypen, Widerstand und Einwänden?
Lernhindernisse und Gesprächsführung im interkulturellen Training)
WS 5/2011 - Sa., 22.10.2011, 9.30-18.00 Uhr
The sick body in coaching
(
Der kranke Körper im Coaching)
WS 6/2011 - Sa., 26.11.2011, 9.30-18.00 Uhr
Group dynamics and heterogeneous groups: dynamics and diversity in interultural trainings
(
Gruppendynamik und heterogene Gruppen:
Dynamik und Diversity in interkulturellen Trainings)
WS 1/2012 - Sa., 28.1.2012, 9.30-18.00 Uhr
Intuition as a method in coaching
(
Intuition als Methode im Coaching)
WS 2/2012 - Sa., 11.2.2012, 9.30-18.00 Uhr
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WS 1/2011
Sat., 20.8.2011, 9.30-18.00 h
Involving the body in coaching processes
(Ein wacher Geist wohnt in einem wachen Körper:
Einbeziehung des Körpers in Coachingprozesse)
Instructor: Gesa Krämer
Immer häufiger wird, u. a. wegen neuer neurobiologischer Erkenntnisse, auch in der Psychotherapie und im Coaching der Körper als Ressource genutzt. Menschen in Veränderungsprozessen haben wenig Beständiges außer ihrem eigenen Körper, und manchmal ist dieser noch nicht einmal spürbar. Methoden aus verschiedenen körperpsychotherapeutischen Schulen eignen sich, um auch im Coaching den Körper nachhaltiger als Variable der persönlichen Veränderungen einzubeziehen. Dies erfordert auf der Seite des Coachs vor allen Dingen eine wache Wahrnehmung und einen eigenen Bezug zum Körper ebenso wie das Wissen um Körperstrukturen und die Umsetzung von Übungen im Coachingsetting. Neben dem praktischen Erfahren verschiedener Techniken möchte ich mit Ihnen auch theoretisch fundiert Methoden und Erfahrungen gemeinsam reflektieren. Contents:
- Reflektion eigener Körpererfahrungen
- Körperlicher Ausdruck und Indikatoren für Körperarbeit im Coaching
- Arten und Ziele von Körperinterventionen
- Funktionen von Interventionen und die dazugehörige Kompetenz des Coachs
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WS 2/2011
Sat., 10.9.2011, 9.30-18.00 h
Culture in coaching: why intercultural competence is vital for every coach today
(Kultur im Coaching: Warum jeder Coach heute interkulturelle Kompetenz braucht)
Instructor: Dr. Kirsten Nazarkiewicz
Die zu beachtenden Dimensionen im Coaching werden immer komplexer.
Coaching in Zeiten der globalisierten Arbeits- und Lebenswelt muss stets auch interkulturelle Begegnungen und generelle Diversität berücksichtigen (z. B. Migranten in der Einwanderungsgesellschaft, multikulturelle Teams, alternde Belegschaften, Genderthematiken u.v.m.). Unterschiedliche Milieus, nationale oder Subkulturen und diverse Wertegemeinschaften sind direkt oder indirekt zu antizipieren, und kulturreflexives Handeln ist für den Coach wie den Coachingpartner ein Muss. Die Einbeziehung und Reflexion von kulturellen Faktoren ist längst nicht mehr auf das sog. "Interkulturelle Coaching" beschränkt. Der Workshop unterstützt die Arbeit von Coachs in der globalisierten Arbeitswelt durch Klärung von Begrifflichkeiten, kulturreflexiven Vorgehensweisen und Methoden sowie bedeutsamen Inhalten aus der interkulturellen Forschung und Trainingspraxis. Contents:
- Kulturelle Einflussfaktoren und Dimensionen im Coaching
- Welcher Kulturbegriff ist in der globalisierten Lebens- und Arbeitswelt angebracht?
- Diversity und Interkulturelle Kompetenz im Coaching berücksichtigen
- Beziehungsaufbau, Gesprächsführung und Sprache(n) im Coaching
- Prozess, Methoden, Vorgehensweisen und Instrumente im Coaching kulturreflexiv betrachtet
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WS 5/2011
Sat., 22.10.2011, 9.30-18.00 h
How to deal with stereotypes, resistance and objections? Learning obstacles and moderation techniques in the intercultural training
(Was tun bei Stereotypen, Widerstand und Einwänden? Lernhindernisse und Gesprächsführung im interkulturellen Training)
Instructor: Dr. Kirsten Nazarkiewicz
Erfahrene Trainer kennen die Situation: Zunächst sind die Teilnehmenden verhalten, wohlmeinend und politisch korrekt, doch schon bald stoßen sie an die Grenzen ihres Verständnisses für andere Denk- und Verhaltensweisen. Dies ist nachvollziehbar, weil die Teilnehmer im Arbeitsalltag meist Zeitdruck haben und einfache Lösungen brauchen. Und es ist - so zeigen qualitative Forschungsergebnisse - erwartbar, weil dieses Verhalten eine typische Lernhürde in interkulturellen Bildungsmaßnahmen darstellt.
Die Veranstaltung widmet sich der am meisten vernachlässigten und zugleich häufigsten Methode
im Training: der Gesprächsführung. Jede Wissens-vermittlung, alle Übungen und Methoden werden letztlich im Training selbst kommunikativ ausgewertet. Im Gespräch und seiner Führung durch die Leitung entscheidet sich, welche Intervention den Teilnehmenden wirklich zu Perspektivenwechseln, mehr Verständnis und neuartigen Lösungen für die Praxis verhilft. In diesem Workshop werden auf der Basis langjähriger eigener Trainingserfahrung und eigener wissenschaftlicher Forschungsarbeiten Best Practices, Tipps und hilfreiche Strategien im Umgang mit Lernhindernissen vermittelt. Contents:
- Typische Lernhindernisse und -hürden im interkulturellen Training
- Umgang mit Bewertungen im Training: Wann werden Stereotypen gefährlich?
- Verschiedene Formen des Widerstands erkennen und nutzen
- Trainieren, Moderieren, Intervenieren: Mit gezielter Gesprächsführung die Lernziele verfolgen
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WS 6/2011
Sat., 26.11.2011, 9.30-18.00 h
The sick body in coaching
(Der kranke Körper im Coaching)
Instructor: Gesa Krämer
Normalerweise kommen Coachingpartner nicht zu uns ins Coaching, wenn oder weil sie krank sind. Aber seelische und körperliche Einschränkungen sind ein häufiger Anlass, Coaching in Anspruch zu nehmen. Außerdem werden Veränderungsprozesse nicht selten von Krankheiten begleitet, durch sie initiiert oder der Coachingpartner ist mit Symptomen, psychosomatischen Störungen oder (chronischen) Krankheiten konfrontiert. Für Coachs geht damit neben der Abgrenzung zur Therapie oft die Unsicherheit einher, ob das Format "Coaching" für das Problem noch angemessen ist und wie mit dem kranken Körper im Coaching umgegangen werden kann. Ebenso ist immer, wenn wir von Krankheit sprechen, automatisch auch an Diagnosen, Bewertungskriterien und die Macht von Zuschreibungen zu denken. Wer bestimmt überhaupt, wann jemand krank oder gesund ist? Wie gehen wir Coachs mit psychiatrischen Diagnosen um und was machen wir, wenn ein Coachingpartner eine Einschätzung oder Diagnose erwartet? Wie gehen wir mit eigenen Krankheiten um und was halten wir für gesund? Wie kann man den kranken Körper und Geist thematisieren oder so einbinden, wie der Coachingpartner es benötigt? Der Workshop unterstützt Sie, Antworten auf diese Fragen zu finden und sich in dieser Hinsicht professionell zu reflektieren und Position zu beziehen. Contents:
- Angewandte Theorie: Konzepte von Krankheit und Gesundheit und deren Ausdruck im Coaching
- Symptome, Krankheit und der Umgang mit dem Körper im interkulturellen Vergleich
- Kompetenzen des Coachs: Der Umgang mit Befangenheit und eigenen Krankheitserfahrungen
- Das Selbstbild meines Coachingpartners: Wie beeinflussen Behinderung, chronische Krankheiten u. a. die Persönlichkeit?
- Methoden: Einbezug des kranken Körpers im Coaching
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WS 1/2012
Sat., 28.1.2012, 9.30-18.00 h
Group dynamics and heterogeneous groups: dynamics and diversity in interultural trainings
(Gruppendynamik und heterogene Gruppen: Dynamik und Diversity in interkulturellen Trainings)
Instructor: Gesa Krämer
Als Trainer möchte und soll man spezifisches Wissen vermitteln und Fertigkeiten trainieren. Was in der Gruppe selbst passiert, wird in der Regel nicht tiefer thematisiert. Dabei bringt jeder Teilnehmende unausgesprochene Erwartungen, Befürchtungen und Hoffnungen mit, die das Verhalten jeweils bestimmen. Vorstellungen und Gefühle aus früheren, meist vergessenen Erfahrungen sowie Zuschreibungen werden auf neue Menschen und Situationen übertragen. Darüber hinaus entstehen Gruppendynamiken, die Teilnehmenden erproben ihre Beziehungen zueinander, versuchen ihre persönlichen Interessen durchzusetzen, kämpfen um ihren Status und bieten ihre bisherigen Kenntnisse an.
In heterogenen oder multikulturellen Gruppen erhöht sich die Komplexität und Dynamik durch verschiedene Sprachen, Lernstile sowie Erwartungen an die Leitung.
In jedem Moment muss man als Trainer, neben den Lernzielen und Inhalten, den Einzelnen und die Dynamik in der Gruppe im Blick haben, verschiedene Bedürfnisse, Erwartungen und Stile berücksichtigen und über Interventionen immer wieder neu entscheiden.
Der Workshop unterstützt Sie bei dieser komplexen Aufgabe. Sie testen selbst praktisch in unterschiedlichen Rollen Wirkungen von Interventionen und lernen Erklärungsmodelle und Hintergründe der (transkulturellen) Gruppendynamik kennen. Contents:
- Die eigene Position und Erwartungen an sich selbst innerhalb von Gruppen reflektieren
- Typische Dynamiken und Themen in der Gruppe kennen: Zugehörigkeit, Macht, Nähe, Distanz
- Beobachtbare und unsichtbare Dynamiken in Gruppen erfahren
- Prozesse in heterogenen Gruppen verstehen und gestalten
- Unterschiedliche Lernstile und Rollenerwartungen kennen und nutzen
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WS 2/2012
Sat., 11.2.2012, 9.30-18.00 h
Intuition als Methode im Coaching
Instructor: Dr. Kirsten Nazarkiewicz
Wenn man praktizierende Coachs fragt, welche Methode sie gewählt oder warum sie sich für eine bestimmte Intervention entschieden haben, so erhält man als Antwort meist "Intuition". Auch die Coachingpartner bzw. Klienten handeln "intuitiv" und wissen oft nicht, ob und wann sie ihrer inneren Stimme vertrauen können. Woher wissen Sie es?
Als Coach sind wir gehalten, Auskunft über unser Vorgehen und unseren Methodenkoffer geben zu können, damit dieser nicht intransparent wird. In diesem Workshop beleuchten wir das Phänomen Intuition individuell und transkulturell.
Der Workshop widmet sich einer vernachlässigten Dimension in den Coachingfortbildungen, der Schulung und Artikulation der Wahrnehmung des eigenen intuitiven Vorgehens. Was verbirgt sich hinter dem sogenannten "Bauchgefühl"? Wann ist der Einsatz von Intuition im Coaching professionell und was ist unseriös? Kann man Intuition lernen? Welche intuitiven Methoden kann man für die Coachingpartner einsetzen? Contents:
- Was heißt "intuitives Vorgehen" im Coaching?
- Was ist die (wissenschaftliche) Basis der Intuition?
- Dimensionen, Grenzen und Fallen der Intuition für den Coach
- Schulung der professionellen Intuition: Übungen und Methoden
- Intuitive Methoden für den Coachingpartner einsetzen
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Other events 2011 / 2012
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Sat., 17.9.2011
at the 11th yearly conference of the German Society for Systemic Therapy, Counselling and Family Therapy (Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie) in Bremen
Tutor: Gesa Krämer
Mit kulturellen Unterschieden werden meist ganz konkret sprach- oder landeskulturelle Differenzen verbunden. In der systemischen Arbeit, ob in Coaching, Supervision oder Therapie werden damit Kollektive fokussiert. Sie werden als Erklärungsmodelle zur Wissensvermittlung (wie z.B. Informationsweitergabe zu stilistischen Unterschiede in der Kommunikation zwischen Deutschen und Chinesen) oder Rollenreflexion (wie z.B. was erwartet das multikulturelle Team von einem deutschen Arzt) genutzt. Kultur wird ebenso als ein abstraktes Set von neuen, ggf. „störenden“ Informationen erklärt, welche durch kulturelle divergierende Einflüsse entstehen. Der Blick bleibt dabei auf dem Individuum. Wir gehen davon aus, dass Kultur durch eine kreative Interaktion reproduziert und neu erzeugt wird. Man benötigt die inhaltliche Vorannahme ebenso, wie die Offenheit für neue Lösungen. Erst mit beiden Perspektiven zusammen ist man den Herausforderungen gewachsen, denen sich die systemische Arbeit in der transkulturell verfassten Gesellschaft stellen muss. Denn wendet sich in der heutigen Zeit ein Kunde oder Klient an einen professionellen Begleiter, so gibt es eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass wir auch eine interkulturelle Begegnung und generelle Diversität (z.B. Organisationskulturen, Migranten in der Einwanderungsgesellschaft, multikulturelle Teams, alternde Belegschaften, Genderthematiken u.v.m.) berücksichtigen müssen. Die Folge ist, Kultur(en) müssen vorausgesetzt, erkannt und zugleich wieder verworfen werden können und die Begleitperson braucht als Gestalter von Kultur eine erweiterte Reflexions- und Handlungskompetenz.
Der Workshop geht mit Fallbeispielen aus der Praxis der Frage nach, welche transkulturellen Kompetenzbausteine professionelle Begleiter in der systemischen Arbeit benötigen. Dabei präsentieren wir keine fertigen Ergebnisse, sondern möchten auf theoretischer Basis und eigenen Erfahrungen Vorschläge unterbreiten und mit den Anwesenden zusammen darüber in den Dialog treten.
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Thu., 22.9.2011
Talk "The intercultural Training is dead. Long live the intercultural training?"
at the SIETAR Europa Congress 2011 in Krakau, 22.-25.9.2011
Referents: Dr. Kirsten Nazarkiewicz and Gesa Krämer
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7.10.2011 - 25.2.2012
Certification course CAS (Certificate of Advanced Studies) "Transkulturelles Coaching"
in Cooperation with the Institute for Communication & Leadership (IKF), Basel
Tutors: Dr. Kirsten Nazarkiewicz and Gesa Krämer
Download course details (German)
Participant feedback for the course 2010 / 2011
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Preiskonzept
- Den Preis des Workshops bestimmen Sie per eigener Einschätzung.
- Der Richtwert für eintägige Workshops beträgt € 390,00 (inkl. 19% MwSt.) zuzüglich Unterkunft und Verpflegung.
- Sie überweisen mit Ihrer Anmeldung zum Workshop die Anmeldegebühr (sie ist im Richtwert enthalten) von € 180,00 (inkl. 19% MwSt.) an consilia cct.
- Sie erhalten dann umgehend per E-Mail die Anmeldebestätigung und wir kontaktieren Sie für eine Bedarfsanalyse.
- Am Ende des Workshops bestimmen Sie den Preis nach Ihren Kriterien selbst. Sie können je nach dem Wert, den der Workshop für Sie hatte, und je nach Ihrer Zahlungsfähigkeit
- den Richtwert bezahlen
- oder mehr
- oder weniger
- auf Wunsch können Sie nach erfolgter Teilnahme am Seminar auch die Anmeldegebühr ohne Angabe von Gründen zurückfordern.